
Hallo ihr Lieben,
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Hoffen ihr verfolgt uns fleißig!
Tschilp Tschilp!
Am 15. und 16. April ergab es sich dass die fünf heiligen A Cappella-Sänger in der Kölner Flora einfanden um ihre himmlischen Gesänge einem ausgewählten Volke darzubieten.
Öhm. Ja genau.
Also, Basta war zum ersten Mal in der Flora in Köln. Wer die Flora nicht kennt muss sie sich unbedingt mal ansehen wenn man in Köln ist. Der botanische Garten und einfach dieses Gebäude an sich sind schon beeindruckend. Und das mitten in Köln! So eine grüne Oase. Die Lunge der Stadt und so weiter ;-)
Wahrscheinlich wäre ich selbst gar nicht auf die Idee gekommen irgendwann mal dahin zugehen. Aber da die beiden Konzerte, die von der Comedia veranstaltet, dorthin verlegt wurden, wegen bekannter Kölner Ereignisse, war das doch schon etwas schöner als die Comedia.
Während man noch ganz beeindruckt vom prachtvollen Garten rund um die Flora ist, punktet der Veranstaltungsort auch von innen. Überall wird geprunkt und geprotzt. Mein lieber Herr Gesangsverein. Die fast 150 Jahre alte Spielstätte hat’s echt in sich.
Aber jetzt zum Konzert. Die Jungs starteten gut gelaunt und frisch aus dem Oster-Urlaub.
Eine nicht ganz übliche Umfrage startete William gleich zu Anfang. Obwohl der Mittwochabend doch als Gray’s Anatomy-Abend bekannt ist, überraschte es ihn sehr, dass doch einige Frauen anwesend waren. daraufhin stellte Thomas fest, dass sie selbst ja auch irgendwie Halbgötter in weiß seien. Bis ihm dann auffiel, dass Werner und Andreas dann doch keine Halbgötter in Weiß sind, da diese keine weißen Klamotten trugen und somit wurden aus den fünf Halbgöttern drei.
Am darauffolgenden Abend verwandelte William folgende Ansage einfach mal in die Frage, wer denn so aus Köln kommen würde. Dies konnten nicht so viele Besucher zustimmen wie er wohl erhofft hatte. Dennoch war William froh mal nicht nach Hause fahren zu müssen und wenn doch dann eben nicht so weit wie sonst.
Ebenso verlängerte sich die Ansage zu GEZ am ersten Abend um einige Minuten. Thomas musst nämlich nach Williams „Prahlerei“ über seine Bali-Reise sauer aufstoßen und erklärte es damit, dass Williams Worte so sauer wären wie ein Sauere Hering der ihm die Speiseröhre hoch kriechen würde wenn diese Beine hätte. Ebenso wäre William wie der Junge aus der Kombüse des Schiffes Basta der den gekochten Kohl mit zu viel Pfeffer würzt. An diesem Abend war William aber nicht nur der saure Hering und der Kombüsen-Junge, sondern auch noch ein Holzwurm der die Ruder des Schiffes Basta zernagt und somit das Schiff eben nicht mehr von der Stelle kommt. Aber dies war noch nicht genug. Zu Guter Letzte war der Arme William (der sich in diesem Moment doch recht zusammenreißen musste nicht lauthals loszuprusten) auch noch ein Maulwurf, diesmal im Garten Basta der sich durch den Erdboden gräbt und das im Garten stehende Haus zum Einsturz bringt.
Wer jetzt denkt, dass das doch alles nicht wahr sein kann. DOCH, das war es und wir waren auch ziemlich am Boden vor lachen.
Der Abend am 15. war tatsächlich durchgehen kurios. Thomas war bei seinem Lieblingslied „Bratislava Lover“ sehr gemächlich und kündigte an, dass er das alles nicht machen muss, darauf hin musste sich Andreas das Mikro dreimal an den Kopf hauen weil er seinen Einsatz doch glatt verpasste. Den roten Fleck hatte er selbst im Afterglow noch.
Und da war auch schon mein Stichwort: Der Afterglow bietete am ersten Abend ein sehr leeres Bild. Die Kölner (wenn es am ersten Abend Kölner waren) verließen fluchtartig die Flora. Somit sangen die Jungs „Let’s twist again“ vor einem kleinen Restpublikum. Was jedoch René mitten im Lied dazu ermutigte „Ihr seit Deutschland“ zu brüllen, dass weiß ich bis heute nicht.
Am zweiten Abend gab’s doch tatsächlich auf Wunsch „Sorgen in die Tonne“. Es war so schön, dieses tolle Lieb nach so langer Zeit mal wieder zuhören. Und, dass es ein tolles Lied ist, fiel William dann auch auf und kommentierte es mit „Schönes Lied“. Der Herr weiß wohl schon gar nicht mehr was er alles Schönes schreibt ;-) demnach musste auch fleißig in die Songbooks geschaut werden.
Mein Fazit: Zwei unglaublich amüsante Konzerte in einer prachtvollen Umgebung. Und alles das im nahen Köln. Was will man mehr?
(Fotos folgen...)
Ich hoffe, ihr Lieben Leser, seit uns nicht allzu böse, dass wir momentan ein bisschen zurück liegen mit unseren Berichten. Aber bitte lasst euch nicht vertreiben, denn wir sind alle dabei, ab und an unsere Gedanken und Erlebnisse noch einmal aus den kleinen Kistchen in unseren Köpfen zu suchen um euch mit weiteren Anekdoten unserer Konzerte zu bereichern.
Um mal einen Anfang zu machen:
Am 24. Januar machten Glo und ich uns auf den Weg nach Düsseldorf.
Grund: Basta waren wieder zu Gast im Savoy-Theater.
Da wir die Location ja doch schon etwas länger kennen und sie auch zu den Favoriten gehört, beschlossen wir einfach mal hinzugehen.
Nach einigen Schwierigkeiten bezüglich unserer Sitzplätze, haben wir es dann doch endlich in das aus allen Nähten platzende, ehemalige Kino geschafft.
Zwei elegante Holzstühle – Werner hatte genau den gleichen – am Rand reichten uns, auch wenn wir durch die Schräge leichte Sitzprobleme hatten und wir immer drohten von den glatten Stühlen zu rutschen. Aber was macht man nicht alles, wir hatten richtig gute Sicht und die Freue war auch groß.
Basta kamen spritzig wie eh und je auf die Bühne und starteten gewohnt mit „Mexico“.
Das Düsseldorfer Publikum war, wie schon bei den letzten Malen im vergangenen Jahr, wieder von Anfang an dabei. Keinerlei Problem bezüglich der Kölner Fraktion auf der Bühne.
Die Feuerwehrfrau, die vor uns auf ihrem Metall-Stuhl saß, tippte uns nach den ersten Takten an und sagte uns, dass Andreas „doch mal wieder ordentlich wummst“. Und da konnten wir tatsächlich nicht widersprechen, denn Andreas war gut eingestellt ;-)
Was uns gleich auffiel: Es muss wohl ein spezieller René-Tag gewesen sein, denn wir bekamen diesem Abend wohl so gut wie alle Songs von René zu hören. Paris Bar, Like A Virgin, Er gehört zu mir, sowie das neue Lied frisch aus dem Kaffeehaus des Vertrauens.
Keinesfalls schlecht, um Gottes Willen nein, aber dennoch etwas ungewohnt, wenn doch einige Tage zuvor noch das übliche Programm vor Augen und vor allem im Ohr war.
Die zweite Hälfte war eigentlich wie die Erste eher weniger spektakulär. Hier und da einige spezielle Kleinigkeiten und natürlich durchweg gute Stimmung. Es gibt ja immer diese kleinen Patzer die nicht jeder mitbekommt ;-)
Doch plötzlich… da fehlt doch was!
Genau, da fehlte nämlich der orientierungslose Mann, der in den Supermärkten sein Unwesen an der Wursttheke trieb.
Stattdessen gab es das klein-große Tier auf einem Bein, welches von vielen beneidet wird – fragt sich nur, von wem. ;-)
Ziemlich komisch, das gewohnte Programm mal ohne den üblichen Drogenkonsum zu erleben.
In der Zugabe erfreuten uns die Jungs noch mit einem neuen Song, von dem ich hier an dieser Stelle natürlich noch nichts verraten werde. Dafür müsst ihr euch alle schon noch bis zum neuen Programm gedulden :-) So viel sei verraten: es geht im weitesten Sinne um die Natur *g* Jedenfalls hatte es Glo und mir ziemlich gut gefallen und wir hatte es noch Tage danach im Ohr.
Wie immer war das Konzert zu kurz und wie immer geht man mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause, nachdem es im Afterglow eine ähnlich emotional wirre Darbietung von „Lara“ gab.
Wer noch ein paar Fotos sehen möchte der darf gerne HIER klicken.
Perfekter Chorgesang, intelligente, deutsche - und zum Teil ironische - Texte, Sinn für Witz und Komik und der Hang zum Comediandasein zeichnen die Bandmitglieder aus. Was während der Schulzeit und des Studiums in der Fußgängerzone von Köln das Taschengeld der fünf jungen Männer aufbesserte, wurde bald professionalisiert und der Anspruch klar formuliert: basta stützt sich nicht auf ein Repertoire aus alten Hits und Coverversionen, sondern die fünf Musiker gestalten ein Bühnenprogramm mit eigenen Liedern.
basta hat seinen eigenen Stil gefunden. Beim WDR haben basta mittlerweile sogar eine eigene Show. Die Stücke ihres Bühnenprogramms erlauben unterschiedliche Assoziationen - von den Beach Boys bis zu Rudi Carrell. Sie zitieren Herbert Grönemeyer und Rammstein; basta reflektiert Populärkultur und schreibt ein eigenes Kapitel dazu.
Basta, das fünfköpfige A-Cappella-Ensemble, avancierte dank seiner exzellenten und enorm humorvollen Shows zu einer der beliebtesten Gesangsformationen. Durch die Kombination aus musikalischer Finesse, subtiler Komik und pointenreicher Schlagfertigkeit erhebt das Quintett seinen Gesang zur Popkunst mit höchstem Unterhaltungswert.
Ihre Lieder wie „Bindungsangst" und „basta ist im Haus" sind inzwischen kleine Klassiker mit Ohrwurmgarantie. Und wenn man sich schon geistig darauf eingerichtet hat, perfekten Chorgesang zu hören, wird Musik zu Comedy, verschwimmen die Grenzen. Sie parodieren, persiflieren, schlüpfen in diverse Rollen, erfinden überraschende Gags.
Ein Beitrag von Karola von Raven